Betriebliches Gesundheitsmanagement
Gestaltung, Lenkung und Entwicklung
betrieblicher Strukturen und Prozesse

Organisatorische Veränderungen, zunehmende Technisierung und Digitalisierung, wirtschaftlicher Druck – die Arbeitswelt stellt sich tagtäglich neuen Herausforderungen. Älter werdende Beschäftigte, lebenslanges Lernen und interkulturelle Teams erfordern Veränderungsfähigkeit und Veränderungsbereitschaft von jedem Beschäftigten. Dieser Druck bleibt oft nicht ohne Folgen für die Gesundheit. Betriebliches Gesundheitsmanagement eröffnet die Möglichkeit – eingebunden in die Unternehmensstrategie – die Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten und damit des Unternehmens zu erkennen und zu fördern.

„Suche nicht nach Fehlern,
suche nach Lösungen.“ Henry Ford (1863 - 1947)

Analyse

Jedes Unternehmen ist anders, daher bedarf es einer passgenauen und individuellen Lösung, die auf einer Ist-Analyse aufbaut.

Die wichtigsten Akteure im Gesundheitsmanagement sind die Beschäftigten. Mitarbeiterbefragungen geben einen Gesamtüberblick zur aktuellen Gesundheitssituation im Unternehmen. Arbeitssituationsanalysen, Mitarbeiter- Interviews oder Beobachtungen hingegen erfassen zusätzlich individuelle Perspektiven und Standpunkte. In Workshops können alle beteiligten Personen die Möglichkeit der Mitsprache wahrnehmen und die Lösungen mitgestalten. Die Ergebnisse können transparent zusammengetragen und offen kommuniziert werden.

„Zufriedenheit hält einem sogar
eine Erkältung vom Leib.“ Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)

Maßnahmen

Betriebliche Gesundheitsförderung umfasst alle Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens am Arbeitsplatz, zur Optimierung der Arbeitsorganisation und der Arbeitsbedingungen, zur Förderung der aktiven Mitarbeiterbeteiligung, zur Stärkung der persönlichen Kompetenzen aber auch zur Prävention von Beschwerden, Krankheiten oder Suchtproblemen.

Zur Umsetzung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements bedarf es einer transparenten Kommunikation – alle beteiligte Personen müssen eingebunden und informiert werden, Art und Umfang der beschlossenen Regelungen und Aktionspläne müssen kommuniziert werden und durch Dokumentation und Finanzierung sichergestellt werden.